8. Platz: HEROLD ADMIRA AMATEURE

Die Saison hätte für die mit Abstand jüngste Mannschaft der RLO nicht besser beginnen können, gewannen doch die Youngsters von HEROLD Admira ihr erstes Meisterschaftsspiel daheim gegen den Bundesliga-Absteiger Sportklub mit 2-1. Auch das zweite Spiel in der RLO, DAS NÖ-Derby beim SKN St. Pölten, endete mit einem vollem Punkteerfolg. Und nicht nur das: Die jungen Admiraner waren nach den ersten zwei Ostliga-Runden sogar Tabellenführer!!!

Beim Heimspiel gegen die Fernwärme Vienna gingen die Hausherren dann zum ersten Mal als Favorit ins Spiel, doch das Spiel lief leider nicht ganz nach Wunsch und man musste sich den Döblingern daheim mit 0-1 geschlagen geben. Dieser erste Punkteverlust war gleichzeitig auch die erste von insgesamt vier RLO-Niederlagen (eben gegen die Fernwärme Vienna, beim SV Neuberg, beim SV Schwechat und gegen den späteren Herbstmeister SC/ESV Parndorf).

Die Gründe für diese Niederlagenserie waren zum Teil Pech, zum Teil aber - laut Trainer Dominik Thalhammer - auch sicher ein Lernprozess, in dem die sehr junge Mannschaft (die meisten Spieler könnten eigentlich noch in der U19, wenn nicht in der U17 Spielen!!!) beispielsweise lernen musste, auch aggressiver und zweikampfbetonter zu spielen. Im Nachhinein kann man sagen, dass die jungen Spieler diese Lernphase auf jeden Fall positiv bestanden haben und dass diese Zeit sicher ein Grundstein für den mehr als erfreulichen "Rest" der Herbstsaison für die Admira-Youngsters war.

Wie auch immer: Mitte September erreichten die jungen Spieler beim ASK Kottingbrunn nach der punktelosen Serie ein verdientes 1-1 Unentschieden. Auch das folgende Meisterschaftsspiel, diesmal gegen den FC Waidhofen/Ybbs, endete mit dem gleichen Ergebnis, auch wenn man das "Kellerduell" mit einem kleinen Patzen Glück mehr noch mit 2-1 hätte gewinnen können. Auf jeden Fall wurde jedem klar, dass bei dieser Lage in der Tabelle (man war zu diesem Zeitpunkt in der Abstiegszone oder zumindest nur knapp davon entfernt) drei Punkte fast wichtiger als ein Bissen Brot waren. Doch auch beim nächsten Spiel, diesmal auswärts beim Kremser SC, klappte es leider nicht mit einem vollen Punkteerfolg. Der Spielverlauf in Krems war überhaupt unglaublich und kaum für schwache Nerven gedacht, konnten doch die jungen Admiraner - nach 60 Minuten noch mit 0-3 im Rückstand - noch ein 3-3 Remis holen. Auch in Krems hätte es mit einer kleinen Portion Glück bzw. mit einer etwas längeren  Nachspielzeit zu einem knappen Sieg und somit zu drei Punkten reichen können. 

Die Lage in der Tabelle wurde nach dem mageren Pünktchen in Krems nicht gerade rosiger und der Siegeswillen der jungen Admira-Mannschaft dafür umso grösser. Der nächste Gast in Mödling, der SC Eisenstadt, hatte also die Ehre bzw. viel eher das Pech, auf die siegeshungrige Mannschaft zu treffen und musste so prompt mit einer 5-1 Niederlage die Rückreise ins Burgenland antreten. Auch im folgenden Meisterschaftsspiel mussten die Admira-Youngsters gegen eine burgenländische Mannschaft bestehen, diesmal allerdings auswärts beim SV Oberwart. Die jungen Spieler zeigten auch hier eine überzeugende Leistung, konnten aber wegen eines blöden Gegentreffers nur einen Punkt aus Oberwart mitnehmen. Drei Punkte konnte man aber wieder in der nächsten Runde holen - und das immerhin gegen den damaligen Tabellenzweiten, dem SV Rohrbach. Dieses Heimspiel endete nach einem unglaublichen Spielverlauf mit einem 5-3 Heimerfolg und bewies endgültig, dass die jungen Admiraner DIE Torefabrik der Ostliga waren bzw. sind.

Allerdings: In den letzten drei Herbstrunden konnten man dann zumindest toremässig nicht mehr sehr von den Admira-Fohlen sehen. Das Amateure-Derby gegen die FK Austria Amateure endete nach einem leider sehr sehr lauen Spiel mit einem 0-0 Remis. Auch beim nächsten Heimspiel gegen FPA Fortuna 05 wäre zumindest am Papier ein hoher Kantersieg drin gewesen, doch es hat letztendlich "nur" zu einem Tor gereicht (egal - Hauptsache Sieg!). Das letzte Spiel vor der Winterpause endete dann beim FAC wieder mit einem torlosen Remis.

Fazit: Die Admira-Fohlen können auf jeden Fall eine positive Herbstbilanz ziehen: Man war bzw. ist in den letzten Runden der Herbstsaison immerhin seit neun Runden ungeschlagen und überwintert schlimmsten Falls auf dem achten Tabellenplatz (die FK Austria Amateure, die nur einen Punkt Rückstand auf die Amateure von HEROLD Admira haben, müssen ja noch das Auswärtsspiel gegen den SV Neuberg nachholen) - was für so eine junge Mannschaft auf jeden Fall mehr als erfreulich ist!

Einschätzung fürs Frühjahr:

Besonders die letzten neun Runden (man konnte insgesamt 15 Punkte dazugewinnen und ist in der 9-Runden-Tabelle Zweiter!) im Herbst haben bewiesen, dass die Youngsters von HEROLD Admira eine ausgezeichnete Mannschaft sind und dass jeder Spieler in diesem Kader Qualität hat. Wenn es im Frühjahr mit den jungen Admiraner so weitergeht, ist ein Topp 5 Platz in der Endtabelle auf jeden Fall möglich. Aber man darf eines nicht vergessen: Im Vordergrund steht bei den Amateuren von HEROLD Admira die individuelle Weiterentwicklung der Spieler und auch hier kann das Trainerduo Dominik Thalhammer und Michael Gruber bis dato mehr als positiv bilanzieren!"

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