INTERVIEW MIT DOMINIK THALHAMMER
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Wie lautet Deine Ostliga-Saisonbilanz? Wir haben im Grunde alle Ziele erreicht, die wir uns gesetzt haben. Wir haben einige Spieler in die Kampfmannschaft hineingebracht, sie sind am der Ende der Saison auch schon zum Einsatz gekommen. Nächstes Jahr werden 3-4 Spieler in die Kampfmannschaft hineinkommen, von daher haben wir das Ziel also absolut erreicht. Tabellenmässig schaut's eigentlich so aus, dass wir das Ziel Klassenerhalt auch ganz klar übertroffen haben. Trotzdem muss ich auch sagen, dass sicher einiges mehr möglich gewesen wäre. Die Schnittpartie war das Kottingbrunn-Spiel nach den 13 nicht verlorenen Spielen - das wäre wahrscheinlich die Schnittpartie gewesen, um ganz nach oben zu kommen. Dieses Spiel und das Auswärtsspiel in Waidhofen in der Woche darauf haben wir verloren. Gegen Ende war's halt so, dass wir vielleicht von Spiel zu Spiel eine bessere Platzierung hergeschenkt haben und es zum Teil aber auch so war, dass wir viele Verletzte und viele Teameinberufungen gehabt haben bzw. dass gegen Ende der Saison einige Spieler auch schon in den Kader der Kampfmannschaft gekommen sind und dass von Spiel zu Spiel 8-9 Mann anders waren, als in der Woche zuvor. Wie bist Du mit der Entwicklung der jungen Spieler im Laufe der Saison zufrieden? Wie immer gibt es Aufs und Abs. Einige Spieler haben sich sehr gut entwickelt - der eine oder andere vielleicht nicht in dem Ausmass, wie ich mir das vorgestellt habe. Über die Saison hin kann man aber auf jeden Fall eine positive Bilanz ziehen - es haben sich einige Spieler wirklich sehr gut entwickelt. Welchen Spielern aus dem aktuellen Amateure-Kader traust Du am ehesten zu, dass sie den Sprung in die Kampfmannschaft schaffen können? Den ersten Schritt hat man durch die letzten Spiele gegen Rapid und den GAK eh schon gesehen. Bernhard Schachner, David Mohl, Mario Schöny sind dort zum Einsatz gekommen - Patrick Osoinik und Christian Thonhofer waren schon ein bisschen in der Kampfmannschaft dabei, die dürften den Schritt jetzt definitiv geschafft haben. Es gibt natürlich schon einige andere, die hinten warten (z.B. Daniel Gramann, Erwin Hoffer) und auf jeden Fall einige Spieler, die den Schritt schaffen können. Welche U19-Spieler werden wir am ehesten in der nächsten Saison in der Ostliga spielen sehen? Es werden die ganzen jungen Spieler aus dem 87er-Jahrgang, die eigentlich jetzt schon teilweise zum Einsatz gekommen sind (wie z.B. Butrint Vishaj, Hans Pany, Ahmet Delic) drankommen. Wie würdest Du Deine Ära als Trainer der Amateure bilanzieren? Das Wichtigste war Spieler auszubilden und weiterzubringen - und ich glaube, dass ist uns im grossen Ausmass geglückt. Wir haben wie gesagt einige hinaufgebraucht und haben dahinter noch ein grosses Potential. Ausserdem war es sehr wichtig, in die Regionalliga aufzusteigen, weil man da einfach eine sehr gute Plattform für die Weiterentwicklung der Spieler hat und in diesem Jahr einfach die Klasse zu sichern. Für mich ist es also eine äusserst positive Bilanz. Wie wird es nach Deinem Aufstieg als Co-Trainer bei der Kampfmannschaft bei den Amateuren weitergehen? Ich werde natürlich auch von meiner neuen Position aus schauen, dass alles auf diesem Niveau bleibt und dass die Amateure einfach den Stellenwert behalten, den sie eigentlich in den letzten 2-3 Jahre bekommen haben. Das ist eine sehr wichtige Sache und ich glaube, dass ich das aus meiner Position auch sehr gut tun kann. Für die Amateure wird das zweite Jahr vielleicht noch schwieriger als das erste Jahr - das Ziel wird wieder der Klassenerhalt sein. Danke, Dominik, und alles Gute für Deine neue Aufgabe als Co-Trainer der Kampfmannschaft! (c) MilANo - milano@milano18.net |