NORDEA ADMIRA AMATEURE - DSV FORTUNA05 2-0
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Verdienter Sieg der Hausherren gegen die Fortunaten Kommen Admiras Amateure wieder in Fahrt? Beide Mannschaften hatten einiges wiedergutzumachen, gab es doch sowohl für die jungen Admiraner als auch für die Fortuna nur einen Punkt aus den letzten vier Spielen. Aus der Krise schossen sich jedoch nur die Gastgeber, die das Spiel Dank den Toren von Rene Messinger und Erwin Hoffer mit 2-0 für sich entscheiden konnten... Bei den Admira-Youngsters gab es im Gegensatz zum Spiel bei der Vienna vor einer Woche einige Änderungen. Gustav Kral, Martin Dorner und Daniel Wolf waren mit der Kampfmannschaft beim Auswärtsspiel beim FC Wacker Tirol; Aleksandar Marinkovic musste diesmal zumindest vorerst auf der Ersatzbank Platz nehmen. Im Gegenzug kamen RLO-Debütant Marco Knaller (Sohn der Tormann-Legende Wolfgang Knaller), Mario Schöny, Ingomar Szabo und Rene Messinger von der ersten Minute an zum Einsatz. Auch Fortuna-Trainer Claus Schönberger änderte seine Stammformation im Gegensatz zur 2-3 Heimniederlage gegen SC/ESV Parndorf: Für Nemanja Damjanovic schaffte diesmal Alexander Berger den Sprung in die Stammformation. Die Gastgeber starteten mit viel Tempo und Power ins gestrige Spiel. Bereits in der vierten Minuten kam die junge Mannschaft zu einer ersten guten Möglichkeit, doch Messinger köpfelte nach einem Hoffer-Eckball nur knapp an der Aussenstange vorbei. Wenige Augenblicke später fand Janko nach einer Dunst-Vorarbeit eine Chance vor, doch er musste zusehen, wie sein Schuss abgefälscht wurde (7.). In Minute 11 kullerte ein Schuss von Dunst in die Hände von Fortuna-Tormann Bergl. Ein paar Minuten später hatten dann allerdings die Hausherren Glück, denn ein weiter Schuss von Bradaric verfehlte die Latte nur knapp (14.). Es folgten knappe zehn Minuten, in denen sich nicht sehr viel tat. Die Amateure blieben allerdings auch in dieser Phase spielbestimmend und so kam es auch, dass sie in Minute 23 hochverdient in Führung gingen: Schöny passt auf Messinger und dieser netzt mit einem Fersler zum 1-0 für seine Mannschaft ein. Die Gäste aus Döbling liessen sich durch den Gegentreffer nicht aus der Fassung bringen - im Gegenteil: Es folgten innerhalb von drei Minuten zwei gute Möglichkeiten für die Fortunaten. Den Anfang machte Nussbaumer, doch dessen Schuss kullerte nach einer schönen Kombination mit Batarilo direkt in die Hände von Admira-Tormann Knaller (26.). Drei Minuten später musste dann Bradaric zusehen, wie sein Abschluss knapp am gegnerischen Tor vorbeirollte (29.). Gleich darauf nahmen die Hausherren das Spiel wieder in die Hand - und hätten mit einem etwas grösseren Patzen Glück auch noch das Tor zum 2-0 erzielen können, wenn da nicht Fortunas Tormann Bergl den Schuss von Janko gerade noch über die Latte gedreht hätte (31.). Doch der zweite Treffer für die Gastgeber liess nicht mehr lange auf sich warten: Der Torschütze zum 1-0, Messinger, passt auf Hoffer, dieser sprintet ohne grossen Widerstand seitens der Fortuna-Defensivabteilung auf das Tor zu und beendet seine tolle Aktion mit der 2-0 Führung seiner Mannschaft (39.). Auch in den letzten Minuten vor der Pause dominierten die Amateure das Spiel und kamen so auch zu zwei weiteren Chancen, doch Janko schoss den Ball nach einer Schöny-Vorarbeit direkt in die Hände von Fortuna-Goalie Bergl (43.) und ein Schuss von Hoffer verfehlte das Tor nur knapp (44.). Fortunas Trainer Claus Schönberger brachte nach der Pause Damjanovic für Peric sowie Köse für Berger ins Spiel, doch diese Täusche sollten nur eine kurze Wirkung haben. Denn: Die Chance für Batarilo, der alleine vor Admira-Tormann Knaller den Ball nur knapp am Tor vorbeischoss (49.), blieb für längere Zeit der einzige Lichtblick im Spiel der Fortuna. Nicht einmal eine Minute später fanden dann die Hausherren eine super Möglichkeit vor: Ein Schuss von Janko prallt auf Fortuna-Tormann Bergl ab - Bergl kann dann den Nachschuss von Dunst sicher halten (50.). Und: Das Chancen-Aufbauen der Amateuren ging munter weiter, denn ein Janko-Kopfball übertraf nach einem Messinger-Pass die Latte nur knapp (51.). Zwei Minuten später rollte dann ein Schuss von Schachner am Tor vorbei (53.). In Minute 60 kam es dann zu Schreckminuten: Fortunas Coric bleibt nach einem unglücklichen Luftkampf am Boden. Wie sich später herausstelle, blieb Coric eine Zeit lang bewusstlos, konnte nicht atmen und hatte - wieder bei Bewusstsein - ein Taubheitsgefühl. Nach wenigen Minuten wurde der Fortuna-Spieler mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus Mödling gebracht - an dieser Stelle gute Besserung, Stejpan Coric! Weil bei den Fortunaten in der Zwischenzeit auch Süctü für Kresa ins Spiel gekommen war, mussten die Gäste ab diesem Zeitpunkt auch noch mit zehn Mann weiterspielen. Trotzdem: Die Döblinger kamen in Minute 69 zur nächsten Möglichkeit in diesem Spiel, doch der Schuss von Batarilo flog nur knapp am gegnerischen Tor vorbei. Nach dieser vergebenen Chance flaute das Spiel etwas ab. Vor allem die Gäste aus Wien liessen nach, vermutlich auch aufgrund des Schocks nach dem schlimmen Zusammenstoss von Stejpan Coric. Wie auch immer - es dauerte bis zur 78. Minute, ehe die Zuschauer im Stadion Mödling einen neuen Höhepunkt zu sehen bekamen: Der alleine vor dem Tor stehende Janko trifft die Stange und der Nachschuss von Hoffer kann von Fortuna-Tormann Bergl gehalten werden. Nach dieser Aktion dauerte es weitere neun Minuten, bis ein neues Highlight zustande kam - und es sollte die letzte Aktion für die Fortuna im Spiel werden: Ein Abpraller von Szabo entwickelt sich zur direkten Vorlage für Damjanovic, doch Leuchtmann kann dessen Abschluss gerade noch abwehren (87.). Die Hausherren versuchten in der Nachspielzeit mit allen (fairen) Mitteln noch ihr drittes Tor in diesem Spiel zu erzielen. Den Anfang machte in Minute 91 der eingewechselte Vishaj, doch sein Schuss landete in die Hände von Bergl. Einen Augenblick später war es dann Janko, der nach einer Dunst-Vorarbeit über das Tor schoss (92.). Zur letzten Möglichkeit kam in der 94. Minute Schöny, doch sein Schuss kullerte nur knapp am Tor vorbei. Man of the Match: Rene Messinger - brachte seine Mannschaft in Führung, leistete die Vorarbeit zum 2-0 durch Erwin Hoffer und war auch sonst oft zur passenden Zeit am passenden Ort. Für den zuletzt auch von Verletzungspech verfolgten jungen Admira-Mittelfeldspieler war das ein mehr als gelungenes Comeback.
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