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Am
Schluss mußten die Gäste nach einer 3:0-Führung noch um den Sieg zittern
Nach den beiden Kantersiegen der Vorsaison müssen sich die Admira-Fohlen
diesmal zuhause Eisenstadt geschlagen geben
Admira-Coach Robert Hoffmann und
Eisenstadt-Trainer Kurt Garger krempelten ihre Teams vor diesem Spiel um,
bei Admira fehlten diesmal David Mohl, Stefan Kogler, der gesperrte
Patrick Wunderbaldinger und Mario Schöny, dafür von Anfang an mit dabei
Aleksandar Marinkovic, Ercan Kayhan, Marc Janko, Daniel Varga und
Mathias Brandmayer. Bei den Gästen ersetzte der 18-jährige Christian
Pfeiffer den gesperrten Tormann Peter Reiter, Zoran Barisic und Thomas
Stollberger blieben verletzungsbedingt auf der Bank, Michael Fasching
und Peter Gunda hingegen wieder von Anfang an im Team.
Schon
in der Anfangsphae war klar dass die Admira Amateuere es diesmal
bedeutend schwerer gegen die Burgenländer haben würden als in den
letzten beiden Partien. Besonders der quirlige Amir Spahic bereitete der
heimischen Abwehr einige Probleme und auch das Offensivspiel der
Hoffmann-Truppe war an diesem Abend weit davon entfernt rund zu laufen.
Einem
Kopfball von Brandmayer (rechts vorbei), einem Solo von Daniel Dunst (Schuss
links am Tor vorbei) und einer Chance von Erwin Hoffer (Pfeiffer klärte
im Herauslaufen) standen nach 32 Minuten ein guter Schuss und ein
Querlattentreffen von Spahic gegenüber, bis dann Peter Gunda zum Eckball
von links antrat. In der Mitte war SCE-Sturmtank Goran Sljivic, stieg
hoch zum Kopfball und ließ dem Tormann der Admira, Gustav Kral, keine
Chance, 0:1
Dieser
Treffer beglügelte förmlich die Burgenländer, die Chance um Chance
herausholten.
34. Flanke von Gunda, Sljiviv alleine vor Kral, Kral konnte abwehren
42. toller Konter Spahic (zu diesem Zeitpunkt schon mit
Adduktorenproblemen) zu Gunda, Stanglpass und Sljivic spitzelte den Ball
im Fallen ins Netz, 0:2!
Kurz
nach dem Seitenwechsel ersetzte bei den Gästen Stollberger Spahic und in
der 48. prüfte Gunda noch einmal Goalie Kral mit einem satten Weitschuss.
Robert
Hoffmann brachte nun mit Daniel Wolf (für Marinkovic) eine weitere
Offensivkraft, doch in der 54. Minute die Vorentscheidung: Konter über
Stollberger und Gunda, der bediente den im Strafraum alleine
auftauchenden Mittelfeldmotor Martin Cestnik, 0:3, eine
Bilderbuchkombination.
Beim
SCE schlich sich nun etwas Bruder Leichtsinn ein und da die Amateure nie
aufsteckten und beherzt weiterkämpften wurde es noch einmal spannend,
auch wenn die Torstange und Kral noch einen Treffer von Stollberger in
der 58. Minute verhindert hatten.
Der
Treffer zum 1:3 nach Vorarbeit von Hoffer und Wolf durch Janko war der
Startschuss zur Schlussoffensive der Mödlinger, es wurde druckvoller
agiert und so setzte man die von Levent Acar bis dahin sehr gut
organisierte Gästeabwehr doch unter Druck.
Bei den Gästen zeigte noch einmal Sljivic mit einer sehenswerten
Einzelaktion auf, bevor in der Schlussphase noch einmal Hektik aufkam.
89. Minute: Weiter Outeinwurf der Admira, eine unübersichtliche
Situation im Eisenstädter Strafraum und Daniel Gramann trifft aus dem
Hinterhalt zum Anschlusstreffer.
Nun
versuchten es die Heimischen mit der Brechstange, fast wäre man dabei
noch in das 2:4 gelaufen als Gunda nach Dadi Maxell und
Stollberger-Vprarbeit nur die Stange traf.
Zweimal
gab es noch Toralarm, in der 90. Minute setzt der eingewechselte Butrint
Vishaj einen Drehschuss rechts am Tor vorbei und in der 92. Minute kurz
vor dem Abpfiff ging ein Schuss von Gramann nach Wolf-Freistoßflanke um
Zentimeter an der linken Stange vorbei.
Fazit: Gelungene Revanche für
Eisensadt für die beiden Niederlagen der Vorsaison, auswärt sind die
Burgenländer eine Torfabrik. Bei der Admira fehlt im Vergleich zur
Vorsaison noch die spielerische Linie, Moral und Kampfkraft sind aber
topp wie die Aufholjagd beweist. Trotzdem geht der Sieg der Gäste
aufgrund des Chancenplus und dreimal Metall in Ordnung.
Man of the Match:
Peter Gunda:
Der Slowake war diesmal wieder in der Startaufstellung von Kurt Garger
zu finden. Er gab den Assisst zu allen drei Treffern, einzig ein Tor
fehlte bei ihm an diesem Abend.
©
Onkotom, ostliga.at
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