NORDEA ADMIRA AMATEURE - SV SCHWECHAT 4-1
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Der SV Schwechat blieb in Mödling chancenlos Ein Poker für Admiras Amateure In einem Nachtragsspiel der 18. Runde trafen am Dienstag die Nordea Admira Amateure und der SV Schwechat aufeinander. Für beide Mannschaften wäre ein Sieg wichtig gewesen – allerdings am meisten natürlich für die Gäste, die im Abstiegskampf jeden Punkt brauchen. Doch genau die Braustädter taten genau das Wenigste, um das Spiel für sich zu entscheiden. Und weil die Hausherren wie schon so oft (und im Frühjahr meistens unbelohnt) das Spiel machten und zu etlichen Möglichkeiten kamen – kurz: dominierten – wurde der SV Schwechat mit einem 4-1 Sieg abgefertigt. Für die Treffen sorgten neo-Stürmer Aleksandar Marinkovic und Rene Messinger (beide erzielten je einen Doppelpack) bzw. Klaus Dietrich... Bei den Nordea Admira Amateuren gab es im Gegensatz zur 0-2 Niederlage in Eisenstadt vom vergangenen Freitag verhältnismässig wenige Änderungen: Gustav Kral spielte statt Martin Krenn im Tor und den Angriff bildeten diesmal Aleksandar Marinkovic (eine glückliche Premiere im Offensivbereich, wie sich im Laufe des Spiels herausstellen sollte) und Nikica Pavlek. Schwechat-Trainer Wolfgang Kienast bildete im Gegensatz zur 1-2 Niederlage gegen den SKN St. Pölten vom vergangenen Freitag eine Viererkette mit Stevan Pötzl, Klaus Dietrich, Thomas Hirsch und Raphael Rathfuss; Roman Horvath spielte statt dem gesperrten Martin Cestnik in einem drei-Mann-Mittelfeld und Christopher Maucha, Vladislav Zvara und Kosta Miric bildeten das Offensiv-Trio. Doch nun zum Spielverlauf. Die Gastgeber machten von Anfang an das Spiel und sorgten bereits in der dritten Minute für Herzklopfen im gegnerischen Strafraum, doch Marinkovic konnte sich vom Fünfer aus gegen die Braustädter Defensiv-Barrikade nicht durchsetzen. Acht Minuten später zeigten sich Admiras Amateure wieder gefährlich im Schwechat-Strafraum: Messinger spielt im Strafraum (vermutlich) Leuchtmann an, doch dieser kommt mit der Ferse nicht zum Ball (11.). Nach weiteren vier Minute rollte der Ball nach einem Schuss von Marinkovic nur knapp am Tor vorbei (15.). In Minute 20 dann die nächste Möglichkeit für die Hausherren, doch Gramann fand aus kurzer Distanz im Gäste-Tormann Taschwer seinen Meister. In Minute 26 wurde dann aber der Sturmlauf der Mödlinger mit dem Führungstreffer belohnt – Marinkovic köpfelte nach einem Stanglpass von Dunst zum 1-0 für seine Mannschaft ein. Danach lief alles Schlag auf Schlag – und es dauerte gerade mal zwei Minuten, bis die Hausherren ihre Führung verdoppeln konnten: Messinger köpfelte nach einem Wunderbaldinger-Freistoss zum 2-0 ein (28.); und: Kurz davor wäre Messinger (fast) bereits zu einer weiteren Kopfball-Möglichkeit gekommen, doch er kam knapp, aber doch nicht zum Ball (27.). In Minute 29 kamen die Gäste zum 1-2 Anschlusstreffer – Dietrich netzte nach einer Mladenov-Flanke für den SV Schwechat ein. Doch dies sollte im Grossen und Ganzen nur ein Strohfeuer für die Braustädter bleiben – und die Nordea Admira Amateure blieben wiederum auch weiterhin am Drücker. So kam es, dass in der 31. Minute erneut eine Möglichkeit für die Mödlinger entstand, doch Marinkovic fand nach einer Dunst-Vorarbeit in Schwechat-Tormann Taschwer seinen Meister. Zwei Minuten später liess sich Schwechats Horvath im Admira-Strafraum blicken, doch dessen Abschluss stellte für Tormann Kral kein grosses Problem dar (33.). In Minute 35 hatte auf der gegnerischen Seite Wunderbaldinger unterm Strich Pech, als der Ball nach einem Freistoss aus rund 20 Metern direkt in die Hände von Schwechat-Goalie Taschwer flog. In der 38. Minute kamen Admiras Amateure zu einer weiteren nennenswerten Aktion: Der knapp ausserhalb des Strafraums stehende Messinger schiesst, der Ball prallt auf einen gegnerischen Spieler ab, Pavlek kommt so zu einem Nachschuss, doch der Ball rollt in die Hände von Gäste-Keeper Taschwer. Den Schlussstrich in der ersten Halbzeit setzte in der 45. Minute mit einem Freistoss Pavlek, doch der Ball flog über die Mauer an der linken Aussenstange vorbei. Zur ersten nennenswerten Möglichkeit nach der Pause kam der SV Schwechat: Miric kommt nach einer Unsicherheit in der Admira-Defensive knapp ausserhalb vom Sechszehner zum Ball, läuft alleine auf das Tor zu, doch Admira-Tormann Kral kann klären (50.). Neun Minuten später mussten dann aber die Braustädter ihren dritten Gegentreffer an diesem Abend hinnehmen – Messinger köpfelte nach einem perfekten Wunderbaldinger-Freistoss seinen persönlichen Doppelpack in diesem Spiel und erhöhte die Führung seiner Mannschaft auf 3-1 (59.). Wir schrieben die 65. Minute, als sich Messinger erneut gefährlich vor dem Schwechat-Tor zeigte, doch diesmal war bei Goalie Taschwer Endstation und der Ball überflog knapp, aber doch, die Latte. Fünf Minuten später kam der SV Schwechat aus einer Standardsituation zur einer Möglichkeit, doch Miric schoss nach einem Freistoss von Mladenov den Ball knapp am Tor vorbei (70.) und in Minute 80 beförderte Mladenov den Ball nach einem Eckball über die Latte. Wenige Augenblicke vor dem Schlusspfiff durch Schiedsrichter Ing. Ernst Tumberger kam auch Marinkovic zu seinem persönlichen Doppelpack in diesem Spiel, als er nach einem Wunderbaldinger-Eckball per Kopfball zum 4-1 Endstand einnetzte (90.). Stimmen zum Spiel: Robert Hoffmann (Nordea Admira Amateure): Ich finde, dass das auch in der Höhe ein hochverdienter Sieg war. Wir haben das Spiel kontrolliert, haben zeitweise auch einen schönen Fussball gespielt und schön nach vorne gespielt. Uns hat heute ausgezeichnet, dass wir im Kollektiv sehr, sehr stark aufgetreten sind und darüber hinaus auch schöne Tore geschossen haben. Es war ein verdienter und – nach dem sehr, sehr schlechten Start – natürlich ein ganz wichtiger Sieg. Wolfgang Kienast (SV Schwechat): Es war von unserer Seite her eine inferiore Leistung, die ich mir von meiner Mannschaft in diesen Zeiten nicht erwartet habe. Im Prinzip war die Mannschaft bis jetzt charakterlich so in Ordnung und hat für das Potential, das sie hat, alles gegeben. Das war heute absolut nicht der Fall und deswegen bin ich heute in jedem Punkt sehr enttäuscht. Ich werde jetzt mit Sicherheit dem einen oder anderen Spieler das Messer aussetzen, denn bei uns geht’s trotzdem um die Existenz und bei den Spielern um ihren Vertrag für die kommende Saison. Men of the Match: Rene Messinger und Aleksandar Marinkovic - beide krönten ihre tollen Leistungen mit einem Doppelpack
© MilANo Die technischen Daten: Nordea Admira Amateure: Kral - Leuchtmann, Gramann, Varga, Szabo - Dunst, Messinger (89. Eigner), Schachner, Wunderbaldinger - Pavlek (86. Delic), Marinkovic SV Schwechat: Taschwer - Pötzl, Dietrich, Hirsch, Rathfuss (46. Frimmel) - Horvath, Jakits, Mladenov - Maucha (54. Mescic), Zvara, Miric Torfolge: 1-0 Marinkovic (26.), 2-0 Messinger (28.), 2-1 Dietrich (29.), 3-1 Messinger (59.), 4-1 Marinkovic (90.) Gelbe Karten: Varga (78.) bzw. Maucha (42.) SR Ing. Tumberger, 226 Zuschauer Linktipp: ostliga.at |