FC WAIDHOFEN - NORDEA ADMIRA AMATEURE 5-2

Wieder ein Dämpfer für die Nordea Admira Amateure

Fünferpack des FC Waidhofen/Ybbs

2-5 - ein Ergebnis, das für die Nordea Admira Amateure sicher schlimm ist. Doch das Endergebnis klingt sicher zu heftig für die tatsächlich gebotene Leistung - immerhin konnte man dem FC Waidhofen/Ybbs bis zum Tor zum 2-3 regelrecht Paroli bieten. Doch nach dem dritten Gegentreffer liess man sich komplett hängen und Waidhofens Rudi Vogel schoss seine Mannschaft mit einem Doppelpack noch zu einem Fünferpack. Die weiteren Treffer erzielten Gerhard Berger-Steiner, Marco Leovac und Stefan Nestl bzw. Daniel Dunst und Butrint Vishaj.

Der Trainer des FC Waidhofen/Ybbs, Radan Lukic, musste im Gegensatz zur 0-2 Niederlage beim Kremser SC vor einer Woche seine Startaufstellung ändern: Für den verletzten Emmanuel Akwuekbu bzw. für den kranken Dalibor Tolo kamen diesmal Christian Berger-Steiner und Marco Leovac von Anfang an zum Einsatz; ausserdem musste diesmal Andreas Gutlederer Matthias Bernkopf in der Stammformation Platz machen. Auch Amateure-Trainer Robert Hoffmann endete nach der 0-4 Schlappe beim SC/ESV Parndorf abermals seine Aufstellung: In der Abwehr musste Aleksandar Marinkovic "Heimkehrer" Stefan Kogler Platz machen; im Mittelfeld kamen Bernhard Schachner und der zuletzt gesperrte Patrick Wunderbaldinger für Ingomar Szabo (sass zumindest vorerst auf der Bank) und David Mohl wieder zum Einsatz und im Angriff nahm Butrint Vishaj den Platz des verletzten Marc Janko inne.

Doch nun zum Spielverlauf. Bereits in der Anfangsphase entpuppte sich das Spiel als äusserst abwechslungsreich. Zur ersten Möglichkeit kamen in Minute 8 die Gäste, doch Waidhofen-Tormann Heiml  konnte den Schuss von Vishaj abwehren (8.). Vier Minuten später kamen dann auch die Hausherren zu einer ersten Chance, doch Nestl köpfelte nur knapp am Tor vorbei (12.). Nach zwei Minuten folgte eine weitere Möglichkeit für den FC Waidhofen/Ybbs - die sicher stehende Admira-Defensivabteilung kann nach einem scharfen Schuss von Vogel irgendwie klären (14.). Fast im Gegenzug waren es dann die Gäste, die zwei Mal im gegnerischen Strafraum gefährlich wurden: Den Anfang machte Wunderbaldinger, doch der Ball rollte nur knapp am Tor vorbei (16.); eine Minute später leistete Wunderbaldinger eine Vorarbeit für Vishaj, doch Waidhofens Weidinger kam vorher zum Ball (17.).

Doch damit nicht genug, denn: Die folgende gute Viertelstunde sollte noch reicher an Highlights werden. Den Anfang machte der FC Waidhofen - und das auch gleich mit einer super Möglichkeit: Leovac kommt nach einem Schnitzer in der Admira-Abwehr zum Ball, steht alleine vor dem Tor, doch Admiras Tormann Kral wehrt ab (23.). Wenige Augenblicke später gingen die Hausherren allerdings doch noch in Führung: ein Schuss von Gerhard Berger-Steiner rollt auf das Tor zu, Admira-Tormann Kral kann den Ball nicht mehr halten - damit steht es 1-0 für die Gastgeber (25.). Die jungen Gäste reagierten sofort auf den Gegentreffer und so kam es auch, dass sie bald zu einer Möglichkeit kamen - der Schuss des Ausserhalb des Sechszehners stehenden Dunst verfehlte das rechte Lattenkreuz nur knapp (27.). Doch zwei Minuten später sollte es mit dem Ausgleichstreffer für die Admiraner klappen - und das nach einer super Aktion: Schachner spielt Vishaj an, Nestl kann Vishajs Schuss abwehren, Dunst kommt so zum Ball und netzt mit einem flachen Schuss zum 1-1 für seine Mannschaft ein (29.). Doch den Nordea Admira Amateuren blieb nicht sehr viel Zeit zum Jubeln, denn bereits nach drei Minuten stand es 2-1 für den FC Waidhofen/Ybbs: Admira-Tormann Kral kann einen Freistoss von Vogel zwar abwehren, aber nicht halten und Leovac netzt zum zweiten Tor seiner Mannschaft ein (32.).

Auch die Schlussphase der ersten Halbzeit sollte es in sich haben - zwar ohne Tore, aber immerhin mit nennenswerten Chancen. Für die erste gute Aktion in dieser Phase sorgte in Minute 42 der FC Waidhofen/Ybbs: Ein weiter Pass von Weidinger landet bei den Füssen von Christian Berger-Steiner, dieser spielt die gegnerische Abwehr aus, doch er verschiesst letztendlich knapp. Zwei Minuten später war es dann Vishaj, der nach einer Aktion mit Dunst und Messinger eine Chance für die Gäste vergab (44.). Den Schlussstrich in der ersten Spielhälfte setzte Wunderbaldinger - sein Schuss flog um nur wenige Millimeter am Lattenkreuz vorbei (46.).

Der erste Höhepunkt nach der Pause stellte gleichzeitig auch den zweiten Ausgleichstreffer der Nordea Admira Amateure dar: Vishaj netzt nach einer Wunderbaldinger-Flanke zum 2-2 für die Gäste ein. Doch weil es auch in Halbzeit zwei (zumindest vorerst) Schlag auf Schlag lief, durften die Admiraner abermals nur kurz über Ausgleich jubeln: Der ausserhalb des Sechszehners stehende Bernkopf flankt auf Nestl, und dieser befördert den Ball zum 3-2 ins Tor (54.). Und drei Minuten später kam es für die Gäste noch schlimmer: Christian Berger-Steiner passt auf Vogel, dieser spielt die Abwehr aus und versenkt den Ball zum 4-2 seiner Mannschaft ins Tor (57.). Nach drei Minuten kamen die Gäste zu einer Möglichkeit - Messinger köpfelte jedoch nur knapp am Tor vorbei (60.). Nach wenigen Minuten hatten die Admiraner einen gehörigen Patzen Glück, denn Vogel zeigte erneut eine Showeinlage: Der Waidhofen-Stürmer setzt sich gegen die gegnerische Abwehr durch, doch er schiesst letztendlich knapp an der rechten Aussenstange vorbei (61.). In Minute 71 erzielte Vogel dann auch noch den fünften Treffer seiner Mannschaft - er lässt nach einer schönen Kombination mit Gerhard Berger-Steiner der Admira-Abwehr keine Chance und nützt diese Möglichkeit eiskalt zum 5-2 (71.).

In der Schlussphase kamen noch zwei letzte Möglichkeit zustande. In der 83. Minute hätten die Hausherren fast noch den sechsten Treffen erzielen können - Leuchtmann hätte nach einem Schuss von Latour fast den Ball ins eigene Tor geköpfelt. Vier Minuten später war es dann Marinkovic, der sich nach einem weiten Schachner-Pass gegen Nestl durchsetzen konnte - doch die Aktion blieb abseitsverdächtig (87.).

Man of the Match:

Rudolf Vogel - erzielte die Treffer vier und fünf seiner Mannschaft und kam auch sonst zu einigen guten Möglichkeiten

Die Aufstellungen

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