SV WÜRMLA - NORDEA ADMIRA AMATEURE 0-2

Der Aufsteiger aus der Landesliga schlug sich aber tapfer

Drei Punkte beim SV Würmla

Der gestrige Meisterschaftsauftakt führte die Nordea Admira Amateure zum Aufsteiger aus der niederösterreichischen Landesliga, dem SV Würmla. Erwin Hoffer schoss unsere Youngsters zum 2-0 Auswärtssieg, doch es wurde trotzdem zumindest bis zum zweiten Tor keine klare Angelegenheit - auch der Gastgeber kam zu guten Möglichkeiten. Rene Messinger und Ronald Pepeunig (SV Würmla) sahen in zwei voneinander unabhängigen Situationen die rote Karte. Aber was soll's - Hauptsache die drei Punkte sind da!

Besser hätte das Spiel für die Gäste gar nicht beginnen können, gingen die Mödlinger doch bereits in der dritten Minuten in Führung: Hoffer startet eines schönes Solo im gegnerischen Strafraum und schliesst seine Traumaktion mit dem 1-0 Führungstreffer für seine Mannschaft ab.

Doch wer sich nach diesem Beginn einen ständigen Ansturm der Admira-Youngsters in Richtung Würmla-Tor erwartet hatte, irrte sich gewaltig. Denn der Aufsteiger steckte den Gegentreffer überraschend gut ein und sorgte auch ein paar Mal im Admira-Strafraum für Herzklopfen. Doch: Pötscher, der nach einem Fehler von Schöny zum Ball gekommen war, begang ein Foul an Tormann Kral (7.) und ein Schuss von Aflenzer landete direkt in die Hände von Kral (9.). Es folgte eine Möglichkeit für die Gäste, doch der von Wolf per weitem Pass angespielte Dorner schoss den Ball über das Tor (10.). In Minute 17 kamen die Hausherren zu einer neuerlichen guten Chance - nach einem weiten Freistoss von Vegh, verfehlte der Kopfball des knapp vor dem Tor stehenden Bednar das Tor nur knapp.

Es folgten ein paar ausgezeichnete Möglichkeiten für die Gäste. Den Anfang machte Wunderbaldinger, doch sein wuchtiger Freistoss konnte von Würmlas Tormann Baumühlner sicher gehalten werden (18.). Gleich drauf war es dann Wolf, der nach einer super Aktion im gegnerischen Strafraum eine gefährliche Chance vergab (19.). Und der nächste Spielzug war überhaupt wie aus dem Bilderbuch: Schachner passt auf Hoffer, Würmla-Goalie Baumühlner kann den Schuss des U17-Teamstürmers abwehren, so kommt Schöny zum Ball, dieser leitet den Ball an Hoffer weiter, doch dessen Schuss verfehlt diesmal das Tor knapp (20.).

In Minute 36 hatten die Hausherren Pech, als ein Kopfball-Versuch von Kovacics nach einer Pötscher-Flanke das Tor um weniger Zentimeter verfehlte. Drei Minuten später hatte der SV Würmla wiederum einen gehörigen Patzen Glück, als ein wuchtiger Freistoss von Wunderbaldinger auf die Latte prellte (39.). Fast im Gegenzug kam vom Aufsteiger eine neue gute Aktion, doch Gramann beendete die Chance von Grabovac im Strafraum mit einem Foul - Schiedsrichter Loibl liess aber weiterspielen (40.). Ebenfalls als kurios sollte sich die nächste Situation entpuppen: Nach einem Zusammenstoss zwischen Wolf und Würmlas Karner bleibt Wolf liegen, die Hausherren spielen seelenruhig weiter - Grabovac passt auf Vegh, doch Admira-Tormann Kral ist zur Stelle (41.).

Für den letzten Höhepunkt in Halbzeit eins sorgten die Nordea Admira Amateure: Messinger spielt den Ball zu Varga, doch beim Abschluss des Ungarns springt der Ball am Tor vorbei und Bednar kann letztendlich klären (47.).

Die Anfangsphase der zweiten Spielhälfte gehörte ganz klar dem SV Würmla. Zuerst einmal hatte Verteidiger Benkö zwei Mal Pech, verfehlten doch zwei seiner Schüsse das Tor knapp (50. + 51.). Gleich darauf scheiterte Hirzi nach einer Vegh-Vorarbeit an der Aufmerksamkeit von Kogler (52.) und war dann gleich darauf auch der Assistgeber für Grabovac, dessen Köpfler allerdings die Latte überflog (53.).

In Minute 57 brachte Amateure-Trainer Hoffmann für den gestern ungewohnt nervös spielenden und damit auch (gelb-)rot-gefährdeten Dorner Janko ins Spiel. Und drei Minuten später durfte der eingewechselte Stürmer auch gleich am Rasen über das zweite Tor seiner Mannschaft mitjubeln: Ein Schuss von Wunderbaldinger fliegt durch die Hände vom gegnerischen Tormann Baumühlner zu Hoffer und dieser netzt zum 2-0 für die Amateure ein (60.). Nach weiteren vier Minuten hätten die Amateure auch noch einen drauf setzen können, doch Messinger köpfelte nach einem Schöny-Pass knapp am Tor vorbei (64.). In Minute 69 hatten die Hausherren wiederum Pech, übertraf doch Kovacics nach einer Sladecek-Vorarbeit mit einem Fersler die Latte um wenige Zentimeter.

Drei Minuten später kam es dann zu einer unrühmlichen Situation: Hirzi foult Messinger, dieser reagiert mit einer Tätlichkeit. Hirzi sieht gelb, Messinger sieht leider gerechtfertigt rot - damit mussten die Gäste aber der 72. Minute mit zehn Mann auskommen.

Gleich darauf ging es auch wieder mit gespieltem Fussball weiter - und der SV Würmla kam zu einer neuerlichen tollen Chance: Sladecek schiesst auf das Tor, Admira-Tormann Kral kann den Ball mit dem Fuss abwehren und auch den Nachschuss von Kovacics kann Kral bravourös mit dem Fuss abwehren (73.).

Nach wenigen Augenblicken hiess es dann auch für die Hausherren "mit zehn Mann" weiterspielen: Kogler sprintet aus dem eigenen Strafraum mit dem Ball in Richtung gegnerischen Strafraum, Pepeunig tretet mittels Foul von hinten auf die Notbremse und sieht darauf hin verdient rot (76.).

Der Aufsteiger liess sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und kam gleich darauf zu weiteren Chancen, doch Schallhaas - sein weiter Schuss konnte vom gegnerischen Goalie Kral sicher gehalten werden - (78.) und Kovacics - er schoss im Strafraum direkt auf Gramann - (80.) blieben glücklos.

In Minute 81 kamen die Gäste nach Längerem wieder zu einer Möglichkeit, doch Benkö rettete nach einem Janko-Konter auf Corner. Vier Minuten später war es dann abermals Janko, der vor dem Tor stehend und nach einem Schöny-Stanglpass das Tor um Millimeter verfehlte (85.). Den Schlussstrich im gestrigen Spiel setzte dann Kogler, der nach einer Wunderbaldinger-Flanke an Würmla-Tormann Baumühlner scheiterte (90.).

Men of the Match:

Erwin Hoffer und Gustav Kral - während Ersterer mit seinen zwei Treffern das am sonsten eher offene Spiel zugunsten seiner Mannschaft entschied, war der Tormann ein stets sicherer Rückhalt für seine junge Mannschaft.

 

Die Aufstellungen

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