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Die
Amateure hätten sich den Sieg am ehesten verdient
Nullnummer im Spitzenspiel
Am
Sonntag nachmittag trafen im Stadion Mödling die Nordea Admira Amateure
und das PSV Team für Wien aufeinander. Es war im Grossen und Ganzen ein
ausgeglichenes Spiel, wobei aber die Hausherren (bei denen der Ungar Dr.
Akos Füzi erstmals in der Regionalliga Ost zum Einsatz kam) die besten
Chancen vorfanden und sich gegen Polizei-Tormann Michael Jausner öfters
geschlagen geben mussten. Die Canadi-Elf war hingegen nur in wenigen
Situationen gefährlich. Damit endete das Spitzenspiel der Runde mit
einem torlosen Remis...
Die
Gastgeber fanden in der zwölften Minute die erste tolle Möglichkeit in
diesem Spiel vor – Slavov spielte Füzi an, der Ungar schloss ab, doch
Polizei-Tormann Jausner kam zum passenden Augenblick aus seinem Gehäuse
und der Ball prallte am Schlussmann ab. In Minute 20 wurden die
Blaulichter erstmals gefährlich: Michael Frantsich probiert’s von der
rechten Seite aus volley ins lange Eck, doch das Leder fliegt
letztendlich knapp über die Latte. Eine Minute später sorgte die
Canadi-Elf wieder für Gefahr im gegnerischen Strafraum: Plott kommt zum
Ball, scheitert per Kopfball, Michael Frantsich gelangt so zum Ball,
doch er befördert den Ball letztendlich in die Hände von Admira-Tormann
Knaller (21.).
In den restlichen knapp 25 Minuten der ersten Halbzeit folgten noch drei
Möglichkeiten der auf jeden Fall besser, aber verhältnismässig weniger
effektiv spielenden Baumeister-Elf. Die erste dieser Gelegenheiten
entstand in der 28. Minute aus einem Freistoss: Dunst schiesst den
Corner, der Ball gelangt zu Füzi, dieser passt auf Slavov, der Ukrainer
schliesst ab, doch das Leder hüpft irgendwie am rechten Pfosten vorbei.
Auch die nächste Aktion der Amateure in der 36. Minute startete bei
Dunst – er spielte Slavov an, dieser wurde im Strafraum von Seher
elfmeterverdächtig gefoult, doch Schiedsrichter Suda entschied auf
Schwalbe und zeigte dem Admira-Spieler die gelbe Karte. Den
Schlussstrich in der ersten Halbzeit setzte Hoffer – er kam nach einer
Gramann-Flanke zum Ball, sprintete damit auf das Tor zu, doch
Polizei-Tormann Jausner kam zum passenden Zeitpunkt aus dem Tor und
wehrte den Ball auf Corner ab (43.).
Es dauerte nach dem Seitenwechsel acht Minuten, ehe die Amateure die
erste Möglichkeit vorfanden: Füzi versucht’s mit einem direkten
Freistoss, Polizei-Schlussmann Jausner kann den Ball nicht halten,
Bozkurt kommt so zum Leder, doch der Türke scheitert im Nachschuss
(53.). Fünf Minuten später musste sich Hoffer nach einer tollen
Einzelaktion auf der linken Seite gegen den überragenden Schlussmann der
Blaulichter, Jausner, geschlagen geben (58.). In der 64. Minute wurden
dann wiederum die Gäste gefährlich, Michael Frantsich probierte es
volley vom Strafraumrand aus, doch der Ball verfehlte das rechte
Kreuzeck nur knapp und gleich darauf fand Vuran in Admira-Goalie Knaller
seinen Meister (65.).
Es dauerte eine gute Viertelstunde, ehe das nächste Highlight in diesem
Spiel zustande kam: Der wenige Minuten zuvor für Santner eingewechselte
Schatz kommt zum Ball, probiert’s von der Strafraumgrenze aus mit einem
abgerissenen Stanglpass, doch das Leder wird abgewehrt und fliegt nur
knapp an der linken Aussenstange vorbei (81.). Die letzte Möglichkeit an
diesem Nachmittag fand Hoffer vor – er stürmte auf das Tor zu, wurde
dann aber vom eingewechselten Kresa an der Dress gezogen und Referee
Suda liess weiterspielen (86.).
So blieb es beim torlosen Remis in diesem Spitzenspiel – das
Unentschieden kann unterm Strich in Ordnung gehen, denn das Spiel war
über weite Strecken ausgeglichen. Wenn man aber auf die Chancenanzahl
schaut, hätte sich die Baumeister-Elf den Sieg am ehesten verdient – die
Gäste aus Wien Kaisermühlen, bei denen Goalie Jausner eine tolle
Leistung bot, waren vor dem Tor hingegen nur selten gefährlich.
Man of the Match:
Michael Jausner – man kann ohne zu übertreiben sagen, dass der
Goalie der Blaulichter einen massgeblichen Anteil daran hat, dass sein
Team ohne Gegentreffer das Stadion Mödling verlassen konnte.
Die technischen Daten:
Nordea Admira Amateure: M.
Knaller - Leuchtmann, Gramann, Panny, Osoinik - Dunst, Slavov (46. Delic),
Schachner, Füzi (61. Vishaj) - Bozkurt (79. Christ), Hoffer
PSV Team für Wien: Jausner -
Plott, Markovic, Handl, Prohaska - Letocha (88. Kresa), Seher, Kesinovic
(54. Ma. Frantsich) - Santner (75. Schatz), Mi. Frantsich, Vuran
Gelbe Karten: Füzi (26.),
Slavov (36.) bzw. Ma. Frantsich (67.), Letocha (78.)
SR
Dr. Suda, 230 Zuschauer
Linktipp:
ostliga.at
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