NORDEA ADMIRA AMATEURE - SC ZWETTL 3-3
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Die Amateure ergattern in Halbzeit zwei noch einen Punkt SC Zwettl verspielt 3:0 Führung Der SC Sparkasse Zwettl ging bereits in Minute vier durch Dalibor Djuricic in Führung. Zehn Minuten später erhöhte Djuricic auf 2:0 für die Gäste (14.) und kurz nach der Pause brachte der Goalgetter des Abends sein Team sogar mit 3:0 in Führung (47.). In Minute 69 begann dann spät, aber doch, die Aufholjagd der Nordea Admira Amateure - den Anfang machte Erwin Hoffer, in der 80. Minute verkürzte der eingewechselte Vadim Slavov auf 2:3 und drei Minuten vor dem Schluss sorgte Valter Androsic per direkten Freistoss für den 3:3 Endstand (87.). Kurz nach seinem Tor sah Androsic allerdings die gelb-rote Karte - er schloss mit Referee Markus Mayr nicht wirklich Freundschaft und sah daher innerhalb von vier Minuten gleich zwei Mal die gelbe Karte (88.). Die Gäste aus Zwettl erwischten klar den besseren Start und gingen bereits in der vierten Minute in Führung: Djuricic kommt nach einem Chalupka-Stanglpass zum Ball, wird von der schlafenden Admira-Abwehr nicht aufgehalten und kann seelenruhig zum 1:0 für die Lamatsch-Elf einnetzen. Doch damit nicht genug, denn zehn Minuten später stand es auch schon 0:2 im Stadion Mödling: Diesmal kommt Djuricic auf der linken Seite zum Ball, die gegnerische Defensivabteilung schläft abermals bzw. leistet keinen Widerstand und da kann Tormann Knaller auch nur mehr zum zweiten Mal innerhalb einer knappen Viertelstunde hinter sich greifen (14.). In Minute 24 versuchten die Hausherren eine erste Reaktion gegen den zwei-Tore-Rückstand – Egressy spielte per Freistoss den beim linken Pfosten stehenden Vishaj an, doch Zwettl-Keeper Zinkel kam knapp vorher zum Ball. Vier Minuten später nahm sich dann Schachner ein Herz, zog aus rund 25 Metern ab, doch das Leder konnte vom gegnerischen Tormann Zinkel sicher gehalten werden (28.). In Minute 32 fanden die Gäste eine weitere tolle Möglichkeit vor – und die Admira-Abwehr fiel wieder durch ein Blackout auf, doch diesmal beförderte Chalupka nach einem weiten Jalaksa-Pass den Ball nur knapp an der linken Aussenstange vorbei. Sechs Minuten später wurde dann Plazibat nach einem Frühwirth-Freistoss gefährlich, doch der gegnerische Keeper Knaller konnte klären (38.) und gleich darauf scheiterte wiederum Admiras Hoffer, in dem er bei seinem Abschluss das lange Eck nur knapp verfehlte (39.). Zur Pause reagierte Amateure-Trainer Baumeister auf die Leistung seiner Elf in der ersten Halbzeit und brachte für Panny Leuchtmann und für Füzi Delic ins Spiel, doch zumindest vorerst brachte auch diese Massnahme nicht wirklich viel – im Gegenteil: Die Hausherren mussten zwei Minuten nach dem Seitenwechsel den dritten Gegentreffer hinnehmen. Wieder war es Djuricic, der nicht wirklich Widerstand seitens der gegnerischen Abwehr vorfand und so seelenruhig abschliessen konnte – allerdings diesmal auch mit etwas Glück, denn der Ball prallte zuerst an der rechten Aussenstange ab und sprang erst danach ins Tor (47.). Nach dem Treffer zum 0:3 tat sich zuerst einmal eine knappe Viertelstunde nichts wirklich Nennenswertes – und die Pessimisten unter den 130 Zuschauern werden auch sicher schon geglaubt haben, dass die Gäste die drei Punkte bereits inne hatten. Aber sie irrten, denn in der letzten halben Stunde starteten die Hausherren eine Aufholjagd, die sich zumindest teilweise als erfolgreich erweisen sollte. In Minute 61 war es Egressy, der zum Ball kam und ihn aber nur knapp am linken Pfosten vorbeibeförderte – und gleich darauf war der erste RLO-Einsatz des Routiniers auch schon zu Ende, denn in der 62. Minute brachte Admira-Coach Baumeister statt dem ungarischen Stürmer Slavov ins Spiel. Drei Minuten später versuchte es dann Vishaj mit einem Abschluss aus zirka 20 Metern, doch Zwettl-Tormann Zinkel konnte den Ball parieren (65.). In Minute 69 hatte dann Vishaj beim ersten Treffer der Gastgeber in diesem Spiel einen massgeblichen Anteil – er spielte mit einem Pass in die Mitte Hoffer ideal an und der U19-Teamstürmer netzte zum 1:3 für seine Mannschaft ein. Elf Minuten später stand es dann auch schon 2:3 – Slavov staubte nach einem Leuchtmann-Eckball zum zweiten Tor für die Baumeister-Elf ab und machte damit das Spiel zehn Minuten vor dem Schluss plötzlich wieder spannend (80.). Und tatsächlich: In der 87. Minute klappte es auch mit dem Ausgleich zum 3:3 – Androsic versenkte bei einem direkten Freistoss aus rund 30 Metern den Ball ins Tor. Allerdings wurde der kroatische Verteidiger gleich darauf auch Hauptdarsteller einer absolut unrühmlichen Situation – vier Minuten, nachdem er Schiedsrichter Mayr den Vogel gezeigt hatte und deswegen verwarnt wurde (84.), zeigte Androsic dem Referee auch noch den Stinkefinger. Mayr liess sich nicht weiter provozieren und zeigte dem Kroaten, der auch danach nicht zu beruhigen war, die gelb-rote Karte (88.). Auch in Unterzahl spielend wurden die Amateure in den letzten Minuten noch zwei Mal gefährlich – den Anfang machte in Minute 88 Schachner, doch er schoss den Ball aus zirka 25 Metern knapp über das Tor und in der 91. Minute landete das Leder nach einem direkten Delic-Freistoss aus rund 20 Metern klar über das gegnerische Gehäuse. So blieb es also beim 3:3 Remis – und vor allem die Spieler und Betreuer des SC Zwettl sollten sich überlegen, wie man nur eine 3:0 Führung in der zweiten Halbzeit noch verspielen konnte. Ein grosses Lob geht hingegen an die Hausherren, die zwar nicht wirklich berauschend spielten, aber trotzdem grosse Moral zeigten und trotz des klaren Rückstands nach 47 Minuten noch einen Punkt holen konnten. Besorgniserregend war der scheinbar vorgezogene Winterschlaf der Admira-Abwehr bei den drei Gegentreffern und auch bei einer weiteren Aktion der Zwettler in der ersten Spielhälfte. Zur Verteidigung des Trainerduos Ernst Baumeister/Peter Gruber und der Mannschaft muss aber auch gesagt werden, dass mit den beiden Betreuern aufgrund der Spieler, die bei der Kampfmannschaft mittrainieren und teilweise auch in Ried zum Einsatz gekommen sind, und jener, die mit der U19-Nationalmannschaft an der EM-Qualifikation in Frankreich teilgenommen haben, zum Teil auch nur sechs oder sieben Spieler beim Training der Amateure dabei waren. Von der Viererkette, die gegen den SC Zwettl von der ersten Minute an zum Einsatz gekommen ist, war das (vermutlich) nur bei Ingomar Szabo der Fall. Man of the Match: Dalibor Djuricic – brachte mit seinem Hattrick die Gäste mit 3:0 in Führung Die technischen Daten: Nordea Admira Amateure: M. Knaller - Osoinik, Panny (46. Leuchtmann), Androsic, Szabo - Dunst, Schachner, Vishaj, Füzi (46. Delic) - Egressy (62. Slavov), Hoffer SC Sparkasse Zwettl: Zinkel - Pomassl (23. Frühwirth), Reif, Plazibat, Prtenjaca - Bouchal, Jukl, Chalupka, Keppel - Jalaksa, Djuricic Torfolge: 0:1 Djuricic (4.), 0:2 Djuricic (14.), 0:3 Djuricic (47.), 1:3 Hoffer (69.), 2:3 Slavov (80.), 3:3 Androsic (87., direkter Freistoss) Gelb-rote Karte: Androsic (88.) Gelbe Karten: Szabo (36.), Androsic (84.), Leuchtmann (90.) bzw. Djuricic (79.), Prtenjaca (90.) SR Mayr, 130 Zuschauer Linktipp: ostliga.at © MilANo |