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Aufholjagd der Jung-Admiraner blieb unbelohnt
Glückliche Neuberger mit Siegtreffer in letzter Minute
"Pflichtsieg" - dieses Wort hört wohl kein Trainer gerne,
aber bei Neuberg - der negativen Überraschung der ersten drei Runden - war
angesichts des letzten Tabellenplatzes schon ein wenig Feuer am Dach. Und
Trainer Willi Kaipel reagierte insoferne, dass er den Libero der ersten drei
Runden, Andi Konrad, ins Mittelfeld beorderte, der dort die nötigen Impulse
setzen sollte. Die positive Überraschung der ersten drei Runden - die
Admira-Amateure - mussten diese Woche schon im Cup gegen Rapid ran und Neuberg
konnte vielleicht auf müde Beine hoffen.
Von müden Beinen keine Spur - schon in der 6. Minute dribbelte sich Dunst nach vor und prüfte Goalie Tuba, der konnte abwehren. Dann spielten zunächst die Hausherren: In der 9. Minute überläufte Kantauer den herauslaufenden Feuerfeil, wird jedoch zu sehr an die Torlinie abgedrängt. In der 13. Minute geht ein Freistoß von Andi Konrad übers Tor und eine Minute später eine Bilderbuchaktion: Flanke von Jure Zilic auf Didi Kantauer, der legt per Kopf für Mario Bintinger auf, der vom Fünfer neben das Tor schießt.
Bald darauf das 1:0 für Neuberg: Steilpaß auf Jure Zilic, der läuft auf Feuerfeil zu, der kann den Zilic-Kracher nur kurz abwehren, und der Neuberg-Goleador verwertet den Abpraller. Danach spielt nur noch die Gastmannschaft, ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Jure Zilic hat in der 33. Minute die Riesenchance auf den zweiten Treffer, schießt aber vom Elfer einen Verteidiger an, Keglovits Jochen scheitert nach einem Solo übers halbe Spielfeld an Feuerfeil.
Das 2:0 für Neuberg in der 41. Minute: Freistoß-Flanke von Andi Konrad auf Istvan Szeker, der köpfelt in Richtung Andi Steiner, und dessen Kopfball passt - eine passable Pausenführung für Neuberg. Nach dem Seitenwechsel überlässt Neuberg den Gästen das Feld - die Admiraner kombinieren flüssig, sind wieselflink, scheitern aber meist an der Strafraumgrenze. Die Neuberger verabsäumen es in der 59. Minute, eine Vorentscheidung zu erzielen: Didi Kantauer spielt auf Zilic auf, der legt sich die Kugel alleinstehend zu weit vor.
Die Antwort der Admiraner in der 66. Minute: Einwurf von der linken Seite, der Ball kommt über die Neuberg-Abwehr zu Szabo und der hat keine Mühe, aus kurzer Distanz zu verwerten - 2:1. Vier Minuten später ist es Thomas Wolf, der den Ausgleich am Kopf hat, doch der Kopfball geht knapp vorbei. Doch in der 80. Minute ist es wieder Thomas Wolf, der sich von halbrechts in den Neuberger Strafraum dribbelt und Keeper Tuba mit einem schönen Schuß bezwingt - 2:2.
Drei Minuten später Riesenaufregung auf der Gästebank, als nach einem Foul an einem Admira-Spieler weitergespielt wird und Mogyoro alleine auf das Tor von Neuberg zuläuft und plötzlich der Schiedsrichterpfiff ertönte - kein Vorteil gegeben, sondern Freistoß in der eigenen Spielhälfte. Trainer Thalhammer war nicht zu halten und wurde von Schiri Liebert von der Trainerbank verwiesen. Und musste dann mitansehen, als nach einem Corner für den SV Neuberg der Ball von Andi Konrad zu Andi Steiner kam, der sich im Strafraum den Ball zu weit vorlegte. Daniel Dunst wollte ausputzen und knallte den Ball Steiner ans Schienbein, und von dort ging der Ball genau neben die Stange ins Netz - 3:2 in der 90. Minute !
Man
of the Match:
Andi
Steiner
Die
Aufstellungen
© Andi,
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