SC/ESV PARNDORF - HEROLD ADMIRA AMATEURE 1-1

Zwölfter Punktegewinn in Folge für die jungen Admiraner!

Admiras Amateure bringen dem SC/ESV Parndorf das Fürchten bei!

Im Parndorfer Heidebodenstadion stand im Rahmen der 19. Runde eine zumindest am Papier offene Begegnung auf dem Programm: Der Tabellenführer aus dem nördlichen Burgenland traf auf die seit zwölf Runden ungeschlagenen HEROLD Admira Amateure. Von einem offenen Spiel sah man aber in der ersten Halbzeit nicht sehr viel, denn die Hausherren dominierten klar und hätten mit einem etwas grösseren Patzen Glück das Spiel schon vor der Pause für sich entscheiden können. Aber: In der zweiten Spielhälfte drehte sich das Spiel komplett um und ein Auswärtssieg der jungen Admiraner wäre letztendlich nicht einmal so unverdient gewesen...

Die Gäste aus Mödling kamen nach sechs Minuten zur ersten Torchance im gestrigen Spiel: Der Ball landet nach einem Freistoss von Brandmayer auf den Füssen von Banovits, doch Parndorf-Tormann kann letztendlich sicher halten. Fast im Gegenzug starteten die Hausherren mit ihrer unglaublichen Serie an sehenswerten Aktionen und gefährlichen Torchancen. Den Anfang machte nach einem Sekundenschlaf in der Admira-Abwehr Schandl, doch der Kopfball des Parndorf-Stürmers verfehlte nur knapp das Tor (7.). Fünf Minuten später kamen die Parndorfer zu ihrer ersten wirklich beachtlichen Offensivaktion: Grois flankt auf Hoffmann, doch dessen Schuss landet nur knapp neben dem Tor (12.). Es dauerte weitere fünf Minuten bis die Gastgeber binnen zehn Minuten zu ihrer dritten Chance zum Führungstreffer kamen, doch Admira-Tormann Kral konnte den gefährlichen Eckball von Somogyi gerade noch auf der Linie abwehren (17.). Da die jungen Admiraner aufgrund von zahlreichen Eigenfehler und Fehlpässen unglaubliche Probleme beim Aufbau von Offensivaktionen hatten, versuchte es Thonhofer in der 21. Spielminute mit einem Weitschuss in Richtung Parndorf-Tor, doch der Ball flog nur knapp am linken Kreuzeck vorbei. Wenige Augenblicke später kamen dann aber die Hausherren nach einer beachtlichen Aktion zur zu diesem Zeitpunkt hochverdienten Führung: Hoffmann passt noch im Mittelfeld stehend auf Schandl, dieser lässt der Admira-Defensivabteilung inklusive Tormann Kral keine Chance und sorgt für den 1-0 Führungstreffer seiner Mannschaft (23.). Der Tabellenführer hätte wenige Minuten später mit etwas Glück sogar noch einen draufsetzen können, doch der scharfe Weitschuss von Somogyi flog nur knapp am linken Kreuzeck vorbei (26.). Das Spiel war genau eine halbe Stunde alt, als die Admira-Youngsters völlig aus dem nichts zum in dieser Spielphase alles andere als erhofften Ausgleich kamen: Die Parndorfer Abwehr kann den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum entfernen, Brandmayer kommt zum Ball und nützt diese Chance beinhart zum 1-1 für die Gäste aus. Fast im Gegenzug brachten die Gastgeber wieder für eine Überdosis Aufregung in die Admira-Abwehr: Bruck kommt nach einem Abschlussfehler von Hoffmann zum Ball und passt ihn zu Schandl, doch dieser verschiesst (32.). Einige Minuten später kamen dann die Gastgeber zu einer weiteren als gefährlich einstufbaren Torchance, doch Somogyi traf nach einem Pass von Bruck nur die linke Aussenstange (39.). Nicht einmal eine Minute sorgten dann die Hausherren noch ein letztes Mal in der ersten Spielhäfte für Herzklopfen im Admira-Strafraum, doch Hoffmann köpfelte nach einer Unsicherheit in der Admira-Abwehr nur knapp am Tor vorbei (40.). In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit kamen die Gäste mit Schachner noch zu einer kleiner Torchance, doch der Schuss des jungen Admira-Mittelfeldspielers konnte von Parndorf-Tormann sicher geklärt werden (46.).

Die Gäste aus Niederösterreich bewiesen gleich mit ihrer ersten Offensivaktion nach der Pause, dass sie dem bis zu diesem Zeitpunkt klar überlegenen Tabellenführer noch das Fürchten beibringen wollten: Der soeben eingewechselte Hoffer spielt die gegnerische Abwehr schwindlich, doch sein Schuss wird letztendlich auf der Torlinie noch von einem Parndorf-Spieler abgewehrt (52.). Fast im Gegenzug kamen dann wiederum die Gastgeber zu einer Torchance, doch der Schuss von Bruck verfehlte nur knapp das Admira-Tor (53.). Sechs Minuten später sorgte der Tabellenführer wieder für eine tolle und vor allem gefährliche Offensivaktion: Ein Stanglpass von Cestnik landet auf den Füssen von Grois, dieser leitet den Ball per Rückpass an den neu ins Spiel gekommene Gelbmann weiter, doch der Gelbmanns Schuss landet nur knapp am Tor vorbei (59.). Einige Minuten später kamen dann die Gäste - wenn auch via Standardsituation - wieder zu einer guten Torchance, doch der scharfe Freistoss von Brandmayer landete nur knapp am Tor vorbei (65.). Weitere sechs Minuten später leitete Brandmayer mit einem Pass auf Dunst die nächste ausgezeichnete Möglichkeit für die Admira-Youngsters, doch der Abschluss von Dunst verfehlte das Tor nur knapp (71.). Wenige Augenblick später sorgte Thonhofer für die nächste Torchance seiner Mannschaft, doch Kasuba konnte den Ball gerade noch bei der linken Aussenstange abwehren (75.). Vier Minuten später brachte Hoffer wie schon zu Beginn der zweiten Halbzeit mit einem super Solo Unruhe in die Parndorf-Abwehr, doch er fand letztendlich im gegnerischen Tormann Fasching seinen Meister (79.). Vier Minuten später sorgte der junge Admira-Stürmer wieder mit einem sehenswerten Solo für Aufsehen, kam aber nach einem regulären Kontakt mit einem Parndorf-Verteidiger im Strafraum zum Fall (83.). Wenige Augenblicke später verursachten die Hausherren mit einer Doppelchance noch ein letztes Mal einiges an Unruhe in der Admira-Abwehr: Hoffmann passt auf Schandl, dieser schiesst zu scharf auf Admira-Tormann Kral, der Ball landet daraufhin bei Gelbmann, dessen schon letztendlich von Kral abgewehrt wurde (87.) - das war gleichzeitig auch der letzte Höhepunkt im gestrigen Spiel.

Stimmen:

Andreas Hackstock (SC/ESV Parndorf): Es war ein gutes Spiel für die Zuschauer. Allerdings war's für uns etwas bitter, weil wir das Augleichstor eigentlich aus keiner Torchance bekommen haben. Insgesamt war es ein schnelles, flottes Spiel mit einem gerechten Ausgang.

Dominik Thalhammer (HEROLD Admira Amateure): In der ersten Halbzeit war ich vor allem mit dem Zweikampfverhalten unzufrieden, denn wir haben sowohl am Boden als auch in der Luft viele wichtige Zweikämpfe verloren. In der zweiten Halbzeit haben wir uns in dieser Hinsicht stark gebessert. Darüber hinaus sind wir zu drei Tausendprozentigen gekommen und dementsprechend waren es dann für uns letztendlich zwei verlorene Punkte.

Man of the Match:

Erwin Hoffer - kam nach der Pause für Johannes Studirach ins Spiel, sorgte gleich für frischen Wind im Admira-Angriff bzw. für zwei Tausendprozentige der Gäste.

Die Aufstellungen

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