SV SCHWECHAT - HEROLD ADMIRA AMATEURE 4-2
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Dritte Meisterschaftsniederlage in Folge für die HEROLD Admira Amateure Viele individuelle Fehler in der Admira-Abwehr schenkten dem SV Schwechat den Sieg. 300 Zuseher sahen in Schwechat-Rannersdorf ein Spiel, das vor allem durch viele Fehlpässe und Missgeschicke auf beiden Seiten geprägt wurde, und das Schwechat über weite Strecken kontrollierte. Vor allem in der Abwehr der Admira Amateure sah man große Abstimmungsprobleme, vielleicht auch, weil die Stammspieler Dorner, D. Wolf, Thonhofer und Janko fehlten. Die erste große Torchance im Spiel hatten die Gastgeber schon nach 5 Minuten: Bjerregaard setzte den Ball aber, alleine vor Amateure-Tormann Feuerfeil stehend, über das Tor. In der Anfangsphase tat sich nicht viel, es ließ sich keine der beiden Mannschaften aus der Reserve locken. Eine aufregende Situation passierte dann in der 20. Minute, als Feuerfeil einen Rückpass aufnahm. Es wurde aber kein Freistoß gegeben. Das völlig überraschende 0:1 für die Gäste aus Mödling fiel in der 28. Minute: Kayhan nahm den Ball im Mittelfeld an sich und überhob Pristusek am 16er. Er musste jedoch nach seinem Tor ausgewechselt werden, da er sich beim Zusammenstoß mit dem Schwechat-Schlussmann verletzte. Die Schwechater ließen sich aber von dem Rückstand nicht beeindrucken und behielten das Kommando. In der 35. Minute fiel schließlich der Ausgleich: Leonhardsberger nützte ein Missverständnis zwischen Feuerfeil und Osoinik aus. Kurz darauf hatte Bjerregaard sogar noch die Chance, vor dem Seitenwechsel auf 2:1 zu erhöhen, doch diesmal hielt Feuerfeil bravourös. Nach der Pause ging Schwechat dann doch in Führung. Leonhardsberger nützte einen Fehlpass von Thomas Wolf und ließ dann Feuerfeil keine Chance (51.). Beinahe wäre in der 57. Minute den Admiranern der Ausgleich geglückt, denn nach einem Stanglpass hätte Hirsch fast ein Eigentor fabriziert. Etwas mehr als eine Viertelstunde vor Schluss glückte dem SV Schwechat noch das 3:1, nach einem sehenswerten Lochpass war es zum dritten Mal Leonhardsberger, der einschoss. Darauf wurden dann auf Seiten der Admira Amateure Banovits, der nach seiner 6-monatigen Verletzungspause schon wieder einen fitten Eindruck machte, und Szabo für Mohl und Schachner eingewechselt, wodurch sichtlich frischer Wind ins Spiel kam. Der Anschlusstreffer war dann auch eine Coproduktion der beiden: nach einem weiten Einwurf von Dunst köpfelte zuerst Banovits sehenswert, dann staubte Szabo ab (77.). Kurz vor Schluss vergab Th. Wolf noch die große Chance auf den Ausgleich-er scheiterte an Pristusek. In der Nachspielzeit war dann die Abwehr der Admiraner offen und der eingewechselte Strobl erzielte den Treffer zum Endstand-das 4:2. Man of the Match: Thomas Leonhardsberger - mit drei Toren der beste Mann am Platz. Auch wenn er sie Fehlern zu verdanken hatte- 3 Tore muss man erst einmal machen! © Gastschreiber Sergej Piribauer Linktipp: ostliga.at |